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MONUSCO

Mission der Vereinten Nationen für die Stabilisierung in der Demokratischen Republik Kongo

MONUSCO ist die Mission der Vereinten Nationen für die Stabilisierung in der Demokratischen Republik Kongo (offizielle französische Bezeichnung: Mission de l'Organisation des Nations unies pour la stabilisation en République démocratique du Congo; Abkürzung: MONUSCO). Sie ist eine der größten friedenssichernden Einsätze der Vereinten Nationen.

Mit Resolution 2556 beschloss der Sicherheitsrat 2020 eine Verlängerung des Mandats der MONUSCO bis zum 20. Dezember 2021. Das Mandat der Mission ist bis Ende 2021 definiert als Schutz der Zivilbevölkerung, Unterstützung der Stabilisierung und Stärkung staatlicher Institutionen sowie der wichtigsten Reformen in den Bereichen Sicherheit und Staatsführung.

Entstehungsgeschichte

Entstanden ist MONUSCO aus ihrer Vorgängerin der MONUC (Mission der Organisation der Vereinten Nationen in der Demokratischen Republik Kongo (frz. Mission des Nations Unies en République Démocratique du Congo). Letztere wurde 1999 im Zuge des zweiten Kongokrieges ins Leben gerufen. Hintergrund war das Waffenstillstandsabkommen von Lusaka zwischen der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) und fünf weiteren Staaten der Region sowie die Einrichtung der Resolution 1279. Zweck der Mission war die Beobachtung des Waffenstillstands, die Planung des Abzugs der Truppen und Kommunikation mit allen Parteien des Abkommens. Später kamen die Überwachung der Umsetzung des Waffenstillstandsabkommens sowie der Versuch, Konflikte in einigen Provinzen der DR Kongo zu lösen hinzu.

2010 wurde die MONUC durch den Sicherheitsrat auf Grundlage der Resolution 1925 in MONUSCO umbenannt. Die Mission wurde zum Einsatz aller notwendigen Mittel zur Einhaltung ihres Mandats ermächtigt, unter anderem der Schutz von Zivilist:innen, humanitärem Personal und Menschenrechtsaktivist:innen die von direkter Gewalt bedroht sind sowie die Unterstützung der Regierung der DR Kongo bei der Friedenskonsolidierung.