Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.
Suche

Fortbildungen Flucht und Migration

Unsere Seminare richten sich an Fachkräfte & Personen mit Flucht- oder Migrationserfahrung.

Arrangement von Blumen, Tüchern, Anti-Stress-Bällen und Fotos auf dem Boden.

Fortbildungen zum Umgang mit Stress und Trauma

Zielgruppe

Geflüchtete haben vor, während oder nach ihrer Flucht oftmals traumatische Erlebnisse wie Krieg, Verlust oder sexualisierte Gewalt überlebt. Für Menschen mit Gewalterfahrung ist es entscheidend, dass sie vor weiteren Ohnmachtserfahrungen geschützt sind. Eine empathische und kompetente Unterstützung ist maßgeblich, um sie im Hier und Jetzt zu stärken.

Auf der anderen Seite arbeiten viele Fachkräfte, die geflüchtete Menschen unterstützen, unter schwierigen und teils sehr fordernden Bedingungen. Durch professionelle Unterstützung und Vernetzung können Fachkräfte unterstützt werden, ihre Arbeit langfristig auszuüben. Dazu bieten die von uns ausgebildeten Trainerinnen Fortbildungen und Fachberatung mit dem Schwerpunkt Gewalt und Trauma im Bereich Flucht und Migration.

STA – stress- und traumasensibler Ansatz®

Für die Unterstützung von Gewaltbetroffenen, Fachkräften und Organisationen hat medica mondiale den STA – stress- und traumasensibler Ansatz® entwickelt. Im Ausland wird er unter anderem in den Bereichen Gesundheit, Rechtsberatung und Sozialarbeit angewendet, in Deutschland stellen wir ihn beispielsweise für die Unterstützungsarbeit für Geflüchtete zur Verfügung. Der niedrigschwellige Ansatz basiert auf einem sozialpolitischen Traumaverständnis und fördert eine selbstreflexive, psychosoziale Haltung. Erarbeitet, erprobt und weiterentwickelt wurde der Ansatz von medica mondiale-Fachfrauen gemeinsam mit lokalen Fachkräften und Aktivist:innen in verschiedenen Ländern.

In den Fortbildungen werden unter anderem Grundprinzipien der Stress- und Traumasensibilität vermittelt. Es geht darum, wie Arbeitsstrukturen und -abläufe für alle Beteiligten stress- und traumasensibel gestaltet werden können, so dass sie zum Beispiel im Arbeitskontext zur individuellen Stabilität und solidarischen Verbindung mit den Zufluchtsuchenden beitragen. Des Weiteren geht es um Maßnahmen zur Achtsamkeit und Fürsorge der Unterstützer:innen für sich selbst und das Umsetzen von stress- und traumasensiblen Gruppenangeboten für Geflüchtete.

Weitere Themen in den Fortbildungen sind die Ursachen und Folgen sexualisierter Gewalt, speziell im Kontext von Krieg und Flucht, sowie die Vermittlung von Fachwissen dazu, wie Unterstützer:innen dazu beizutragen können, erneuter Gewalterfahrung von Geflüchteten vorzubeugen.

Ihr Kontakt zum Thema Fortbildungen

Trainerinnen mit dem Schwerpunkt Flucht und Migration

Wenn Sie Interesse an einer Fortbildung oder Fachberatung zum Thema Stress- und Traumasensibilität im Bereich Flucht und Migration haben, nehmen Sie bitte direkt Kontakt mit einer der untenstehenden Trainerinnen auf. Sie arbeiten seit Jahren mit geflüchteten und von Gewalt betroffenen Frauen und wurden von medica mondiale im STA – stress- und traumasensibler Ansatz ® ausgebildet. Sie sind Teil unseres Trainerinnenpools und bieten im Auftrag von medica mondiale Fortbildungen an.

Helene Batemona-Abeke

Helene Batemona-Abeke ist Sozialarbeiterin, Diversity Trainerin, systemische Familienhelferin und Fachberaterin Psychotraumatologie. Mehr Informationen zu ihrem beruflichen Profil finden Sie hier.

Kontakt:
E-Mail: batemona.abek@coafri.de
Tel: +49 (0)221-27162924

Denise Klein

Denise Klein ist Diplom-Pädagogin und Traumapädagogin/Traumazentrierte Fachberaterin (DeGPT)(BAG-TP). Mehr Informationen zu ihrem beruflichen Profil finden Sie hier.

Kontakt:
E-Mail: info@deniseklein.org
Tel: +49 (0) 176- 653 935 56

Miriam Harosh-Pätsch

Miriam Harosh-Pätsch ist Diplom-Sozialarbeiterin, Fachberaterin für Psychotraumatologie, systemische Familientherapeutin und Achtsamkeitstrainerin. Mehr Informationen zu ihrem beruflichem Profil finden Sie hier.

Kontakt:
E-Mail: info@miriam-harosh-paetsch.de
Tel: +49 (0)176-610 699 65