Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.
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Ihre Spende für Mädchen weltweit

Ihre Spende an medica mondiale schützt Mädchen weltweit vor Gewalt und Ausbeutung. Unterstützen Sie jetzt unseren Einsatz für Mädchenrechte.

Ihre Spende stärkt die Rechte von Mädchen und jungen Frauen weltweit!

Lautstark für Mädchenrechte: Gegen Gewalt und Ausbeutung

Bildung, Sicherheit, ein selbstbestimmtes Leben – für viele Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten auf der ganzen Welt scheint das unmöglich. Schon früh geraten sie in einen Kreislauf aus Armut, Abhängigkeit, struktureller Benachteiligung und sexualisierter Gewalt, aus dem es nur selten ein Entkommen gibt.

Gemeinsam können wir diesen Mädchen helfen. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie uns, weltweit für die Rechte und den Schutz von Mädchen einzutreten und sie vor Gewalt und Ausbeutung zu bewahren. Bildung, medizinische Versorgung, rechtliche Unterstützung, Aufklärung und Betreuung – setzen Sie gemeinsam mit uns dort an, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird, um das Leben von Mädchen auf der ganzen Welt langfristig und nachhaltig zu verbessern.

„Ich bin so dankbar, dass ihr uns nicht allein gelassen habt!"

Wie MEMPROW Mädchen in Uganda stärkt

Weltweit gehört sexualisierte Gewalt zu den häufigsten Menschenrechtsverletzungen, die gegen Frauen und Mädchen begangen werden. So auch in Uganda: Mehr als jede fünfte Frau zwischen 15 und 49 Jahren hat hier schon einmal sexualisierte Gewalt erlebt.

Ungewollte Schwangerschaften sind eine häufige Folge der systematisierten Gewalt. Doch statt die Täter zu bestrafen, wird die Schuld häufig bei den Überlebenden gesucht: Die jungen Mütter gelten als „beschmutzt", werden von ihren Familien verstoßen und gemeinsam mit ihren Kindern sozial ausgegrenzt.

Gegen diese Ungerechtigkeit wehren sich die Aktivist:innen von unser Partnerorganisation MEMPROW. Mit Unterstützung von medica mondiale setzen sie sich gezielt für junge Überlebende sexualisierter Gewalt in Uganda ein. Durch psychosoziale Begleitung, berufsqualifizierende Maßnahmen und ein stärkendes Netzwerk ebnet MEMPROW Mädchen und jungen Frauen den Weg in ein selbstbestimmtes Leben – in Würde und ohne Gewalt.

Wie wichtig die Arbeit unserer Partner:innen ist, hat die Corona-Pandemie jüngst noch einmal deutlich gemacht. Denn die sexualisierte Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist in den letzten zwei Jahren weltweit stark angestiegen. In Uganda gab es einen sprunghaften Anstieg ungewollter Schwangerschaften und minderjähriger Mütter. „Ich bin so dankbar, dass ihr uns nicht alleingelassen habt“, sagt eine von ihnen beim Training von MEMPROW.

Ihre Spende für Mädchen in Krisenregionen

Drei Mädchen in Afghanistan
Drei Mädchen in Afghanistan
Drei Mädchen in Afghanistan
Das kann Ihre Spende bewirken
Ihre Spende an medica mondiale ermöglicht Mädchen den Zugang zu Bildung und Aufklärung. Unterstützen Sie gemeinsam mit uns Mädchen weltweit auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben in Würde und Freiheit! Ihr Engagement macht einen Unterschied.

So stärken Sie Mädchen mit Ihrer Spende

Aufklären, schützen, stärken
Bildung, Aufklärung, Gewaltprävention: Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie die Finanzierung unserer vielfältigen Hilfsmaßnahmen für Mädchen, die dort ansetzen, wo Unterstützung am nötigsten ist. Vor allem tragen Sie dazu bei, dass Mädchen in Krisenregionen ihr Recht auf eine gewaltfreie, sichere und selbstbestimmte Zukunft erhalten.
Beratung
Ob Telefonhotline oder persönliches Beratungsgespräch, unsere Partnerinnen bieten psychosoziale Betreuung und Unterstützung für Mädchen, die von Gewalt bedroht oder betroffen sind.
Aufklärung
In öffentlichen Kampagnen und Informations- und Beratungsveranstaltungen klären unsere Partnerinnen Mädchen über Themen wie Verhütung, Sexualhygiene, Familienplanung, aber auch Frauenrechte auf.
Bildung
Für ein sicheres Lernumfeld stellen unsere Partnerorganisationen mädchenfreundliche Bildungsangebote für Schülerinnen zur Verfügung und vermitteln berufsbildende Kompetenzen.

Krisenherd Corona-Pandemie: Entschlossener Einsatz für Mädchenrechte

Weltweit leben zahllose Mädchen und junge Frauen unter prekären Umständen. Die Corona-Pandemie hat die Situation für viele von ihnen noch verschlimmert. Denn Lockdowns und Ausgangssperren haben sie vielerorts von der Außenwelt abgeschnitten und ihnen die Möglichkeit genommen, zur Schule zu gehen oder Hilfsangebote wahrzunehmen. Die oft nur temporären Maßnahmen haben langfristige Folgen: Aufgrund der ökonomischen Konsequenzen der Corona-Krise können betroffene Mädchen den Schulbesuch in vielen Fällen nicht wieder aufnehmen. Aus wirtschaftlicher Not sind sie zum Arbeiten gezwungen – oder sogar zum Heiraten.

Die Corona-Maßnahmen haben zudem weltweit zu einem Anstieg sexualisierter Gewalt gegen Mädchen geführt. Nicht nur die Gefahr sexueller Übergriffe und ungewollter Schwangerschaften, auch das Risiko weiblicher Genitalverstümmelung ist gestiegen. Da die Mädchen nicht mehr zur Schule gehen können, ist es für Aktivist:innen und staatliche Institutionen schwerer, sie vor dem grausamen Eingriff zu schützen. Die langfristigen Folgen der Corona-Krise zeigen auf, wie wichtig es ist, unermüdlich, entschlossen und nachhaltig für die Rechte von Mädchen weltweit einzutreten.

Zwei Mädchen stehen vor einer Wand, an der dutzende Plakate gegen sexualisierte Gewalt hängen.
Zwei Mädchen stehen vor einer Wand, an der dutzende Plakate gegen sexualisierte Gewalt hängen.
Projekte: Unsere Arbeit für und mit Mädchen
Seit mehr als 25 Jahren setzt sich medica mondiale für Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten ein. Durch unsere Expertise im Schutz, der Unterstützung und Stärkung von Mädchen, unseren traumasensiblen Ansatz und das starke feministische Netzwerk, das wir aufgebaut haben, können wir schnell und wirksam dort helfen, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird.

Ohne die Unterstützung unserer Spender:innen wäre unsere Arbeit nicht möglich. Um Ihnen zu zeigen, was Ihre Spende an medica mondiale für Mädchen bewirkt, möchten wir Ihnen darum zwei unserer aktuellen Projekte vorstellen.

Nordirak: Selbstbestimmung durch Kompetenzerwerb

EMMA hilft Mädchen, ihre Stärke zu finden

Der Nordirak ist eine instabile Region, wirtschaftlich schwach und von Kriegen zerrüttet. Frauen werden in vielerlei Hinsicht strukturell benachteiligt. Um sie zu unterstützen und sie an ihre eigene Stärke und Kompetenz zu erinnern, bieten unsere Partnerinnen von EMMA regelmäßig Kurse und Workshops an. Die Bandbreite der angebotenen Inhalte ist groß:

Während manche der mehrwöchigen Kurse eine grundlegende Alphabetisierung der Teilnehmerinnen zum Ziel haben, vermitteln andere Fremdsprachenkenntnisse oder berufsbildende Fähigkeiten, z.B. Nähen. In regelmäßig abgehaltenen Workshops klären die Aktivistinnen von EMMA zudem über Frauenrechte, weibliche Sexualhygiene und Familienplanung auf. Für viele der Teilnehmerinnen sind die Angebote von EMMA eine Möglichkeit, sich weiter zu entwickeln und sich neue wirtschaftliche Perspektiven zu erschließen, die es ihnen ermöglichen, ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben zu führen.

Girls Clubs: Bildung für Mädchen in Sierra Leone

Wandel von innen heraus

Auch für Mädchen in Sierra Leone ist Bildung ein wichtiges Thema. Aus diesem Grund haben unsere Partnerinnen vor Ort die „Girls Clubs" ins Leben gerufen. Girls Clubs sind regelmäßige Treffen, die der Aufklärung, Vernetzung und Stärkung von Mädchen im Schulalter dienen. Die Mädchen können sich in einem geschützten Rahmen über Gewalterfahrungen, Ängste und Hoffnungen austauschen, werden über ihren Körper, Sexualität und ihre Rechte aufgeklärt und erhalten bei Bedarf psychosoziale, rechtliche oder medizinische Unterstützung.

So auch Nyanda. Wie viele Schulmädchen in Sierra Leone wurde Nyanda durch eine Vergewaltigung schwanger und vom Unterricht ausgeschlossen. Zusammen mit WAVES, der Organisation, die die Girls Clubs in Sierra Leone betreut, hat sich Nyanda dafür eingesetzt, weiter lernen zu können – mit Erfolg. Während WAVES mittlerweile erfolgreich gegen das verfassungswidrige Gesetz, das schwangeren Mädchen den Schulbesuch verboten hat, geklagt hat, hat Nyanda ihren Schulabschluss nachgeholt – und leitet nun selbst als Aktivistin bei WAVES regelmäßig Girls Clubs.

Das Wissen, das sie und die anderen Aktivistinnen an junge Mädchen vermitteln, tragen diese in ihre Familien, in Freundes- und Bekanntenkreisen weiter – und sorgen so dafür, dass eine neue Generation junger, starker Frauen von innen heraus für den Wandel in Sierra Leone einsteht.

Prominente Unterstützerinnen unserer Arbeit

Mehr als 70.000 Unterstützerinnen und Unterstützer haben sich bereits für uns stark gemacht, darunter zahlreiche Prominente. Machen auch Sie mit!

Iris Berben

„medica mondiale will Gerechtigkeit für alle Frauen, die in Kriegen vergewaltigt werden. Die Organisation unterstützt seit über 25 Jahren Betroffene, ihre traumatischen Erlebnisse zu bewältigen und neue Lebensperspektiven zu entwickeln.“

Iris Berben, Schauspielerin

Rita Süssmuth

„medica mondiale bricht das Schweigen über sexualisierte Gewalt und fordert Gerechtigkeit für Frauen und Mädchen. Beteiligen auch Sie sich! Unterstützen Sie die Arbeit von medica mondiale und schenken Sie Frauen und Mädchen Zukunft.“

Rita Süssmuth, Politikerin

Selbstverpflichtung und Transparenz

Wir verpflichten uns den Anforderungen der Initiative Transparente Zivilgesellschaft und dem VENRO-Kodex (Verband Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen). Im Rahmen der Initiative Transparente Zivilgesellschaft legt medica mondiale zentrale Zahlen und Fakten offen. Wir sind außerdem Mitglied im „Forum Menschenrechte“, dem Netzwerk deutscher Menschenrechtsorganisationen. medica mondiale ist ein eingetragener Verein und als gemeinnützig anerkannt.

Die Gründerin von medica mondiale, Dr. Monika Hauser, erhielt im Jahr 2008 den alternativen Nobelpreis. Das Bundesverdienstkreuz, das ihr für ihre mutige Arbeit im Bosnienkrieg verliehen werden sollte, lehnte sie 1996 aus Protest gegen die Flüchtlingspolitik der damaligen Bundesregierung ab.