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Achtsame Organisationskultur©

Prävention kollektiver Stress- und Traumadynamiken in Organisationen

Um Stress- und Traumadynamiken zu durchbrechen, ist eine durch gegenseitige Achtsamkeit geprägte Organisationskultur wesentlich. Die Achtsamkeit der Mitarbeitenden richtet sich dabei zum einen auf die eigenen Stress- und Reaktionsmuster, zum anderen aber auch das Wohlbefinden der anderen sowie auf strukturelle Probleme (zum Beispiel im Sicherheitsmanagement, dem Informationsfluss in der Organisation etc.), die Stress- und Traumadynamiken verstärken können.

Dazu gehört auch das Wissen über und das Erlernen von stress- und traumasensibler Kommunikation. Gemeinsame Problemlösungen und konstruktive Zusammenarbeit im Team gelingen besser, wenn alle Mitarbeitenden alltagstaugliche Kommunikationsstrategien beherrschen.

Quelle: "Ein solidarischer, stress- und traumasensibler Ansatz zur multi-sektoriellen Unterstützung von Gewaltüberlebenden" von Karin Griese & Alena Mehlau, medica mondiale. Erschienen in: Trauma (1/2016)

Achtsame Organisationskultur©, Copyright: Maria Zemp und medica mondiale e.V.