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"Den Mut afghanischer Frauen bewundere ich über alles"

Schon lange setzt Herr Goss sich für Menschenrechte ein. Mit einer Testamentsspende stellt er sicher, dass die Unterstützung auch nach seinem Tod weitergeht.

"Noch heute erinnere ich mich an meinen Politik- und Geschichtslehrer, in dessen Unterricht das Thema Menschenrechte eine herausragende Rolle spielte. Was wir bei ihm lernten, fiel bei mir auf fruchtbaren Boden. Früh engagierte ich mich bei Amnesty International. Als mir später die Zeit fehlte, spendete ich einen Teil meines Einkommens an verschiedene Menschenrechtsorganisationen. Mir scheint es nur folgerichtig, mein Engagement über den Tod hinaus fortzusetzen. 

Besonders am Herzen liegt mir die Unterstützung von Frauen in Afghanistan, diesem seit Jahrzehnten bitter geplagten Land. Ihren Mut bewundere ich über alles. Auch deshalb spende ich an medica mondiale.

Ich habe Glück. Ich verdiene recht gut und lebe recht sparsam. Mit meinem Geld Menschenrechtsverteidiger:innen in aller Welt unterstützen zu können, empfinde ich als sehr befriedigend.

Meine Familie hat die Entscheidung für eine Testamentsspende übrigens nicht überrascht. Meine Kinder sind gesund. Sie hatten die Chance, eine gute Ausbildung machen zu können. Sie werden nicht leer ausgehen. Aber sie können und sollen lernen, auf eigenen Füßen zu stehen.

Beim Aufsetzen des Testaments haben mir die Informationen von medica mondiale geholfen. Einen Wunsch aber habe ich noch: Unterstützen Sie mit Ihrer Erfahrung auch die Frauen und Mädchen in der Ukraine!"